02. Juni 12 | sonnenwindschreibt
Coo-ee, ihr von der Sonne Geküssten!
Ja, es ist passiert: Ihr habt uns auf dem Temperaturbarometer überholt! Wir steuern hier unaufhaltsam auf den australischen Queensland-Winter zu. Wir kriegen die Temperaturen zwar tagsüber noch ein paar Strichelchen über 20, aber wenn die Sonne abends weg ist, ist es schon ein bisschen "kühl" für uns Deutsche, während es für die Australier eher " kalt" ist. Irgenwie süß. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn Einer von ihnen eine "Es ist richtig kalt"-Bemerkung macht. Nun, eben nicht Kälte erprobt.
Die letzten zwei Wochen war ich kaum Beschäftigungslos. Eine 8 Stunde-Tag in einem Büro ist nichts, ab 4 Stunden in einem Cafe. Vorletzte Woche war ich nach 4 Einsatztagen richtig gehend platt, dass mir sogar das Wunder eines Mittagsschlafes an diesem Samstag geglückt hat. Diese Woche hat man mich auf 5 Einsatztage gesetzt. Aber, voilá, diese Woche ist kaum eine Erschöpfung zu spüren. Man gewöhnt sich wohl an alles. Und das Wichtigste von allem, meine Einsätze an der Schokoladenfront machen Sauspass. Gut die Hälfte des Karte habe ich schon probiert, bleibt mir noch die andere Hälfte und die Kuchentheke. Meine Pflichtproben ersetzen meist mein Mittagessen oder mein Abendessen, so läßt sich die Sünde gut tragen. Gut, dass ich dort non-stop auf den Beinen und in Bewegung bin, wäre das ein sitzenden Job, wäre ich unlängst angefüttert. Wenn ich in meiner Schule sitze und die Englische Sprache zu entknobeln versuche, habe ich einen gesteigerten Appetit.
Das Englisch lernen hat die letzten zwei Wochen etwas gelitten. 2 Tage konnte ich nicht gehen, weil man mich in der Chocolateria gebraucht hat. Ich habe festgestellt, dass mir etwas fehlt, wenn ich nicht in den Englischkurs kann. Ich möchte diese zwei Tage. Ich habe noch soviel zu lernen. In der Grammatik habe ich gerade das Thema Zeiten komplettiert. Haben wir im Deutschen auch soviele? Wahrscheinlich. Man benutzt sie einfach ohne es zu wissen. Im Englischen gibt es auf jeden Fall 4 Zeiten in der Gegenwart und 4 in der Vergangenheit. Für die Zukunft gibt es ganze 6 Zeiten, die man benutzen kann. Und nicht alles ist immer logisch zu erklären, was mich so manchesmal verzweifeln läßt. Zudem gibt es für die Hälfte der englischen Wörter etliche Doppelbedeutungen und das Wort kann zugleich als ein Substantiv, ein Verb, ein Adjektiv oder eine Adverb sein, plus die australischen Wörter. Das Schwerste daran ist nachwievor die Aussprache. Das wird Einem auch nicht immer so einfach gemacht, weil viele Wörter anders ausgesprochen werden als geschrieben. Beispiel: der Maler "drawer", gleiche Aussprache wie geschrieben, die Schublade " drawer" , gleiche Schreibweise, wird aber [draw] ausgesprochen. Tja, aber es ist wie es ist, und jeden Tag lernt man. Ich denke bald bin ich auch so weit auf Englisch einen Artilkel zu veröffentlichen. Meine Lehrerin läßt mich Unmengen an Meinungstexten schreiben, da das die Englische Sprache ungemein schult. Mir gehen so langsam die Themen aus. Diese Woche habe ich über die "Biertrinkgewohnheiten von Männern" philosophiert, nächste Woche werde ich vielleicht eine Homage über Lukas Podolski schreiben. Arme Annie (meine Lehrerin)!
Für die Fussballeuropameisterschaft bin ich bestens gerüstet. Meine Kollegen zu Hause werden fleissig mit meiner EM-Berichterstattung beglückt. Auch ich kann die deutschen Spiele hier sehen. Der australische Pay-TV-Sender Setana überträgt alle Spiele der EM live, 2:30 & 4:30 Uhr morgens. Da muss ich durch. Minimum die deutschen Spiele, beim Rest sehen wir mal.
Wir ihr mich jetzt winken!
See ya, ihr Lieben,
Sonnenwind/Sunwind
Ja, es ist passiert: Ihr habt uns auf dem Temperaturbarometer überholt! Wir steuern hier unaufhaltsam auf den australischen Queensland-Winter zu. Wir kriegen die Temperaturen zwar tagsüber noch ein paar Strichelchen über 20, aber wenn die Sonne abends weg ist, ist es schon ein bisschen "kühl" für uns Deutsche, während es für die Australier eher " kalt" ist. Irgenwie süß. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn Einer von ihnen eine "Es ist richtig kalt"-Bemerkung macht. Nun, eben nicht Kälte erprobt.
Die letzten zwei Wochen war ich kaum Beschäftigungslos. Eine 8 Stunde-Tag in einem Büro ist nichts, ab 4 Stunden in einem Cafe. Vorletzte Woche war ich nach 4 Einsatztagen richtig gehend platt, dass mir sogar das Wunder eines Mittagsschlafes an diesem Samstag geglückt hat. Diese Woche hat man mich auf 5 Einsatztage gesetzt. Aber, voilá, diese Woche ist kaum eine Erschöpfung zu spüren. Man gewöhnt sich wohl an alles. Und das Wichtigste von allem, meine Einsätze an der Schokoladenfront machen Sauspass. Gut die Hälfte des Karte habe ich schon probiert, bleibt mir noch die andere Hälfte und die Kuchentheke. Meine Pflichtproben ersetzen meist mein Mittagessen oder mein Abendessen, so läßt sich die Sünde gut tragen. Gut, dass ich dort non-stop auf den Beinen und in Bewegung bin, wäre das ein sitzenden Job, wäre ich unlängst angefüttert. Wenn ich in meiner Schule sitze und die Englische Sprache zu entknobeln versuche, habe ich einen gesteigerten Appetit.
Das Englisch lernen hat die letzten zwei Wochen etwas gelitten. 2 Tage konnte ich nicht gehen, weil man mich in der Chocolateria gebraucht hat. Ich habe festgestellt, dass mir etwas fehlt, wenn ich nicht in den Englischkurs kann. Ich möchte diese zwei Tage. Ich habe noch soviel zu lernen. In der Grammatik habe ich gerade das Thema Zeiten komplettiert. Haben wir im Deutschen auch soviele? Wahrscheinlich. Man benutzt sie einfach ohne es zu wissen. Im Englischen gibt es auf jeden Fall 4 Zeiten in der Gegenwart und 4 in der Vergangenheit. Für die Zukunft gibt es ganze 6 Zeiten, die man benutzen kann. Und nicht alles ist immer logisch zu erklären, was mich so manchesmal verzweifeln läßt. Zudem gibt es für die Hälfte der englischen Wörter etliche Doppelbedeutungen und das Wort kann zugleich als ein Substantiv, ein Verb, ein Adjektiv oder eine Adverb sein, plus die australischen Wörter. Das Schwerste daran ist nachwievor die Aussprache. Das wird Einem auch nicht immer so einfach gemacht, weil viele Wörter anders ausgesprochen werden als geschrieben. Beispiel: der Maler "drawer", gleiche Aussprache wie geschrieben, die Schublade " drawer" , gleiche Schreibweise, wird aber [draw] ausgesprochen. Tja, aber es ist wie es ist, und jeden Tag lernt man. Ich denke bald bin ich auch so weit auf Englisch einen Artilkel zu veröffentlichen. Meine Lehrerin läßt mich Unmengen an Meinungstexten schreiben, da das die Englische Sprache ungemein schult. Mir gehen so langsam die Themen aus. Diese Woche habe ich über die "Biertrinkgewohnheiten von Männern" philosophiert, nächste Woche werde ich vielleicht eine Homage über Lukas Podolski schreiben. Arme Annie (meine Lehrerin)!
Für die Fussballeuropameisterschaft bin ich bestens gerüstet. Meine Kollegen zu Hause werden fleissig mit meiner EM-Berichterstattung beglückt. Auch ich kann die deutschen Spiele hier sehen. Der australische Pay-TV-Sender Setana überträgt alle Spiele der EM live, 2:30 & 4:30 Uhr morgens. Da muss ich durch. Minimum die deutschen Spiele, beim Rest sehen wir mal.
Wir ihr mich jetzt winken!
See ya, ihr Lieben,
Sonnenwind/Sunwind