Samstag, 11. Februar 2012
Coo-ee nochmal!

Folgene Situation muss ich der Frauenwelt und natürlich auch allen anderen Interessierten erzählen:
Nachmittag, 4:30, C.B. Beach, Sonnenwind sitzt am Strand, genießt die nicht aggressive Nachmittagssonne und schaut aufs Meer hinaus (I love it!), da kommt ein wirklich ECHT knackniger Mann mit einem Surfbrett unter den Arm geklemmt aus dem Meer spaziert. Schöner Anblick, denke ich, der erste so richtige gutgebaute, braungebrannte Mann, nicht Jüngelchen Typ Sunnyboy, den ich in Australien gesehen habe. Meine Baywatch-Fantasien sind ja bereits seit 2008 geplatzt.
Ich fahre mit dem Sitzen, Sonnegenießen und Meergucken fort. Und da! Der nächste echt knackige Mann (gutgebaut, braungebrannt, Surfbrett) entsteigt dem Meer wie Phoenix aus der Asche. Mensch Wahnsinn, denke ich. Noch so ein schönes Exemplar.
Sonnenwind tut weiter was sie tut. Und unglaublich aber wahr, den dritten echt knackigen Mann zaubert das Meer hervor. Hat denn Neptun heute Ausgang gegeben oder ist es schlicht ein Naturwunder? Wo kommen alle diesen männlichen Exemplare im Rudel auf einmal her. Ich war oft am Strand und nie ist mir ein ähnlicher schöner Mann dort begegnet.
Mit drei Stück endete das Wunder von C.B.Beach schließlich. :(
Aber ich bin ein Clevermädchen und habe kombiniert. Morgen um 11 Uhr kehre ich zurück nach C.B.Beach - mit einer Sauerstoffmaske-
hey, it´s IRON-Man tomorrow! .´) .´) .´)


See ya,
Sonnenwind/Sunwind




Nur ob es klappt, ist das Andere. Und ein Nein, bringt auch Keinen um!

Coo-ee!

Obgleich mir in Australien nicht alles gelingt (bisher), was ich mir vorgenommen habe, verfolge ich sehr direkt mein Vorhaben das jenige Welche zu probieren, was ich vorher Deutschland nicht getan habe, aber gerne tun würde. Damit meine ich nicht zum Beispiel keine Schokolade mehr essen - mon dieu, ich brauche mein tägliches TimTam!, sondern eher Dinge wie z.B. ruhiger/gelassener werden (noch dicke Baustelle!), mit offeneren Augen sich der Schönheit dieser Welt zu öffnen (lööft jot), zu Schreiben (was das fluppt!) oder mich neuen Tätigkeiten zu widmen. So habe ich mich zum Beispiel bei einer ausserschulischen Kinderbetreuung, einer Eventagentur und heute einer deutschsprachischen Zeitung als freier Schreiber angeboten. Zudem gibt es in Australien zuhauf schöne und interessante Volontärstellen. Volunteering wird hier überhaupt sehr gelebt. Bis ich mich allerdings hier auf Stellen anbiete, muss vorweg geklärt sein, wo es uns wohnortmäßig hinverschlägt.

Das Rad der Arbeitssuche von Andreas dreht noch auf Hochtouren. Wir haben aber das Gefühl nächste Woche kann vielleicht Unsere werden. Andreas hatten bereits ein Angebot für Job gegen Unterkunft + Verlegung in einem Regenwaldgebiet bei Kenilworth, bei einem Ehepaar, dass sehr close to nature lebt. Ein wirklich lovely spot of earth und auch das Konzept der beiden "Gesellschaftsaussteiger", so verrückt es sich vielleicht im ersten Moment anhört, war nicht schlecht. Sie holen sich fast alles selbst aus der Natur, was sie brauchen: Wasser vom Regen, Energie von der Sonne (Solar) und Essen aus Eigenanbau des leckersten Gemüses und Früchten (Banane, Papaya etc.) und Tierhaltung (na ja...). Und die Außenduschen waren wirklich auch sehr coooool. Nur war es mitten im Nirgenwo ohne jeglichen Handyempfang und mit einigen Kilometern Fahrt bis next civilisation. Während Andreas sich dort als Schreiner/Handymann nützlich gemacht hätte, hätte ich dort betätigslos ausgeharrt - zu weit weg um irgendwo hin zugelangen oder gar zu einem Englischkurs, der nachwievor ganz oben auf meiner Liste steht. Zudem wäre ich von dort aus nienienie allein mit dem Auto über die unbefestigten Wege, die in der Regenzeit auch oft unter Wasser stehen können, gefahren. Wäre ich dort in Not geraten, ich hätte nach keiner Hilfe telefonieren können und wäre möglicherweise für immer verloren gegangen. Abenteuer ist schön, aber DAS ist dann doch zu viel Abenteuer für mich. Für den Jenigen von euch, der daran interessiert ist, den vermittle ich aber gerne an Cam über.

Den heutigen Eintrag möchte ich mit dem Bericht über meine ersten dicken Tränen in Australien schließen. Ähnlich wie der vorweggegangene Lachanfall über die Mülltonnenaktion meines Ehemanns, die ich nachwievor sehr komisch finde, war es mir gestern kaum möglich den Wasserausschuss zu stoppen den der australische Film bei mir ausgelöst hat. Er hieß "Red Dog" und dieser carismatische, blonde Schauspieler, Josh Lucas, bekannt aus dem Film Sweet Home Alabama, hat mitgespielt. Ich will nicht zuviel verraten, denn ich möchte eine "umbedingt gucken"-Empfehlung aussprechen, aber es handelt sich im Groben um einen australischen, roten Kelpie, der streunernd in der Gemeinde Dampier lebt, und seinen Abenteuer sowie um die tieeeeeeeefe emotionale Verbundenheit zu John (Josh Lucas), in dem er DEN/seinen Master (Herren) fand. Der Film basiert auf wahren Begegebenheit. Der Hund ist eine Legende in Australien geworden. Verfilmt wurde dann die Romanerzählung von Louis de Bernières. In Australien lief der Film im Kino, in Deutschland habe ich nichts ergooglen können, außer dass er im August als DVD käuflich zu erwerben ist. Ihr merkt, ich habe mich schon sehr damit beschäftigt, also GUCKEN, GUCKEN, GUCKEN. Aber Taschentücher nicht vergessen! Schniefffffffffffffffffffffffff.

See ya,
ein immer noch sehr berühter
Sonnenwind/Sunwind




Mittwoch, 8. Februar 2012
... The story to be continued....

Auf dem Weg zum Strand am nachmittag ist mir versehentlich mein I-Pod in die Bin ( Mülltonne) gefallen. Fassungslos starrte ich in die grosse Tonne und überlegte "Was nu?". Schnell erkannte ich den krieg ich nicht da raus. Also rief ich um Hilfe, na klar: nach meinem Mann. Im ersten Moment wirkte er im Hinblick auf seine Aufgabe delicious gesagt very pissed, aber er nahm die Aufgabe zu meiner Rettung an. Ich machte ein Assist und kippte freundlicherweise die Tonne ein little bisschen für ihn. Folgendes Bild hat sich ab da in mein Gedächnis eingebrannt und ich komme selbst beim Schreiben nicht aus dem Lachen heraus. Der Lachflash begleitete mich auf der Hälfte des zwanzigminütigen Weg zum Strand. Jetzt die Pointe, das finale Ende: Andreas ging kopfüber - wohlbemerkt mit totally angewiderten Blick- voran in die Bin, wie Oskar aus der Seasamstrasse, nur irgendwie umgekehrt - Haarpracht fits. Mein Weg zum Strand war schööön melodös neue Coldplay Album kann ich nur empfehlen!

..... hihi

Sw




08.02.2012

Coo-ee,

nicht nur die Temperaturen in Deutschland liegen im zweistelligen Minusbereich, auch die Coolness meines Mannes liegt weit unter dem Gefrierpunkt.

Manchmal bringt er mich mit seinen schlichten Kommentaren zum Lachen und manchmal erleuchtet er mich, d.h. knipst quasi das Licht im Dunkeln für mich an
- so wie gerade eben.

Wir hatten eine ernstere Unterhaltung über das Sein und nicht Sein in Australien, voranrangig um das Gefüh des "locker seins" in Verbindung mit dem Subjekt "Arbeit".

Und da zauberte er mühelos folgenden Satz hervor:
" Ich denke tageweise: Entweder ich heute arbeite oder ich gehe an den Strand."
Coooool! Wie so oft wünsche ich mir so locker zu sein wie man Mann. Aber wenigsten kann er den Schalter für mich anmachen, was für den Anfang genug ist. Und für den Rest des Weges finde ich vielleicht mein eigenen australischen "Easy Going"-Flow von ganz alleine.

@ Andreas: Ild oder auch Ily!

Mit Liebe unter meinen Flügeln,
See ya,
Sonnenwind/Sunwind




Dienstag, 7. Februar 2012
... es geht zum Strand.

Coo-ee!

Mein Mann vom Lockruf des Meeres angetrieben und ich hinterherhetzend. Die Wetterkonditionen optimal, Wasser betriebswarm und einige schöne Wellen. Schöner kann ein Tag fast nicht beginnen. Wir nutzen es - solane wir können. Foto auf bekannter Web.

See ya,
Sonnenwind\Sunwind

Nachtrag: Hells Gate gestern gestellt, hat uns nicht geschluckt, also kann da noch was für uns kommen. Siehe auch Facebook.